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Keine WKAs in Frischborn

Administrator (hermann) on

Der Lauterbacher Anzeiger vermeldet heute am 7. Okt. 2017:
WINDRÄDER IN FRISCHBORN WURDEN ABGELEHNT

Anders wie in Lautertal-Engelrod, brauchen die Bewohner der Lautertaler Gemeindeteile  Hopfmannsfeld und Dirlamm nicht zu befürchten, dass auf der Grenze nach Lauterbach, WindWahnBauwerke entstehen. Da haben Dirlammer und Hopfmannsfelder noch einmal Glück gehabt, dass nicht Lautertaler Verantwortliche das Sagen hatten.  In Lautertal und Ulrichstein geht Gier vor Natur. Die letzte Ortsbeiratssitzung in Engelrod legte das wieder mal an den Tag.
Siehe >>>>

Gegen den Bau hatte wohl die obere Naturschutzbehörde erhebliche Bedenken gegen den Standort auf dem "Wehrberg" geäußert. Auch der Flächennutzungsplan spreche, so das RP Gießen, gegen das Vorhaben. Zudem gab es auch archäologische Einwände gegen einer der drei Standorte.
"Die beantragten Windkraftanlagen sind aus naturschutz-, bauplanungs- und denkmalschutzrechlicher Sicht, sowie aus der Sicht der Regionalplanung weiterhin nicht genehmigungsfähig", verkündete das RP

So der Lauterbacher Anzeiger.
Aber wo ist das Problem?
Nur ein paar Kilometer weiter, da gibt es die WindWahn-Orte Lautertal und Ulrichstein, dort können mitten in Vogelschutzgebieten weitere WindWahn-Anlagen erstellt werden.
In den beiden Gemeinden Ulrichstein und Lautertal geht es den Bürgermeistern, Gemeinderäten und Ortsbeiräten nicht um Umweltschutz, sondern um Eigennutz.
Zu Lasten der Natur, der Landschaft, den Tieren und den Bürgern.

Vor allen Dingen haben dort die Gemeindeverantwortlichen mit der OVAG einen kompetenten Partner an der Seite, der offensichtlich bessere Kontakte ins Regierungspräsidium besitzt.
Ein 5000 Jahre altes Hünengrab spielt da auf einmal keine Rolle und die Vögel sind von den WindWahnmühlen bald alle erschlagen und Geschichte im Vogelsberg.

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